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Historie/History

DIE GESCHICHTE DER SINNTALBAHN JOSSA-WILDFLECKEN

(Quelle: „Dampf und Diesel auf der Nebenstrecke Jossa-Wildflecken" - Jürgen Lieb, Schondra 1998)

25.07.1891 Empfang der ersten Lokomotive in Brückenau Bad durch die Einwohner und Kurgäste
09.10.1891 Offizielle Eröffnung der Bahnstrecke Jossa - Brückenau mit dem Probezug, der in Jossa die Prüfungskommission aufnimmt
15.10.1891 Eröffnung des Streckenverkehrs auf den Bahnstationen Altengronau, Zeitlofs, Rupboden, Brückenau Bad, Brückenau Stadt und den Haltepunkten Trübenbrunn, Eckarts, Wernarz und Sinnthalhof
12.06.1898 Abreise der Kaiserin von Österreich (Sissy) mit dem Sonderzug von Brückenau Bad aus
01.05.1900 Alle vier Zugpaare verkehren nun mit Bahnpost
03.12.1901 Der "Brückenauer Anzeiger" kündigt aufgrund des hohen Güteraufkommens das Eintreffen stärkerer Lokomotiven an
22.06.1902 Anlässlich der Einweihung des "Prinz-Rupprecht-Heimes trifft Prinz Rupprecht von Bayern am Bahnhof Brückenau Stadt zur Teilnahme an den Feierlichkeiten ein

In den ersten zwei Jahrzehnten des Betriebes änderte sich an den Abläufen und den Bahnanlagen entlang der Strecke nicht viel. Lediglich das Empfangsgebäude in Brückenau Bad wurde wegen des zunehmenden Kurbetriebes nach der Jahrhundertwende aufgestockt und vergrößert.

Weiterbau bis Wildflecken
Auf weiteren wirtschaftlichen Aufschwung hoffte man durch die anstehende Verlängerung der Strecke in das obere Sinntal bis Wildflecken. Die Baukosten für dieses Teilstück waren von staatlicher Seite mit 847.500 Mark veranschlagt. Dazu kamen weitere 91.500 Mark, die von den anliegenden Gemeinden für den Grunderwerb und die Anschlusskosten der 13,648 km langen Strecke aufzubringen waren.


28.02.1903 Der Distriktsrat Brückenau beschließt die Übernahme der Grunderwerbskosten von 70.000 Mark für die Bahn nach Wildflecken
17.06.1904 Der Bayerische Landtag bewilligt die Weiterführung der Strecke bis Wildflecken
04.06.1907 Der Grunderwerb zum Bahnbau Brückenau - Wildflecken wird in Wildflecken vorgenommen
01.10.1907 Beginn der Bauarbeiten zum Bau der Lokalbahn Brückenau - Wildflecken an beiden Endpunkten
12.12.1908 Probefahrt auf der neuen Teilstrecke Brückenau - Wildflecken mit "Dienstsonderzug Jo 21 (Zuglok PtL 2/2, Nr. 4505)
17.12.1908 Offizielle Eröffnung der Strecke Brückenau - Wildflecken
19.12.1908 Eröffnung des fahrplanmäßigen Verkehrs auf der neuen Teilstrecke Brückenau - Wildflecken

Routinebetrieb bis zum 1.Weltkrieg
In den folgenden Jahren herrschte Routinebetrieb bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges. Der geplante Weiterbau bis Bischofsheim kam jedoch nicht zustande.

08.06.1910 Durch Funkenflug einer vorbeifahrenden Lok brennt in Oberriedenberg das Wohnhaus des Bahnagenten Josef Hildmann ab
15.01.1920 Aufgrund von Kohlenmangel wird der Güter- und Personenverkehr zeitweise völlig eingestellt
08.10.1922 Aufhebung der unbesetzten Haltestellen Trübenbrunn, Eckarts, Wernarz, Sinnthalhof und Brückenau Ost
08.11.1923 Schließung der Bahnagentur Römershag und Umwandlung in einen unbesetzten Haltepunkt

Vergrößerung der Bahnhofsanlagen
Mitte der 20er Jahre machten die gestiegenen Beförderungsleistungen eine Vergrößerung der Bahnhofsanlagen in Bad und Stadt Brückenau erforderlich.

01.01.1925 Wiederinbetriebnahme des Haltepunktes Brückenau Ost
15.03.1925 Der erste Wintersportsonderzug Würzburg - Wildflecken verkehrt
01.06.1925 Wiedereröffnung der Bahnagentur Römershag
01.06.1926 Der ehemalige Haltepunkt Wernarz wird in den Sommermonaten wieder angefahren
27.02.1927 Der neu errichtete Haltepunkt Eckarts wird in Betrieb genommen.Mit dem Bau eines neuen Lokschuppens in Brückenau wurde 1928 begonnen, im Jahr 1933 folgte der grundlegende Umbau des Empfangsgebäudes "Brückenau Stadt".
15.05.1933 Eröffnung des Streckenverkehrs mit den Triebwagen "VT 137"
08.10.1933 Einführung der Bezeichnung "Altengronau Süd"
15.05.1934 Die Streckennummer ändert sich von "116h" in "416h"

Materialanlieferung für die Großprojekte „Reichsautobahn“ und „Truppenlager Wildflecken“
1937 wurde mit dem Bau der „Reichsautobahn Fulda (Eckarts) - Würzburg" begonnen. Der Bahnhof Rupboden lag nahe der Baustelle, daher wurde er als zentraler Anlieferungsbahnhof für das Baumaterial der zahlreichen Unterführungsbauwerke sowie der vorgesehenen Fahrbahn aus Beton ausgebaut. Ein anderes Großprojekt war der Bau des „Truppenlagers und des Truppenübungsplatzes Wildflecken“ ab 1938. Auch hier wurde das Baumaterial zum überwiegenden Teil mit der Bahn herbeigeschafft.

15.05.1936 Die Strecke gehört jetzt zur Reichsbahndirektion Frankfurt/Main. Die Lokomotiven werden planmäßig vom Bw Elm gestellt
01.12.1937 Zugunglück bei km 11,0 (Schmitthof). Die Lokomotive und drei Personenwagen werden schwer beschädigt, 16 Reisende werden verletzt

Im Jahre 1938 traten verschiedene maßgebende Veränderungen im Betriebsablauf und an den Bahnanlagen ein. Sämtliche Bahnagenturen wurden in Bahnhöfe umgewandelt und mit Signalanlagen ausgerüstet. Grundlegend umgebaut wurden die Betriebsgebäude in Rupboden, Oberriedenberg und Wildflecken.. In Rupboden wurde ein Ladegleis für Materialanlieferungen zur Reichsautobahnbaustelle installiert und in Wildflecken mit der Anlage des Militärbahnhofes begonnen.


14.01.1939 Am Bahnhof Brückenau Stadt treffen 50 sudetendeutsche Kinder ein
04.09.1939 Eintreffen von 1.500 Evakuierten aus der Pfalz und von der Saar mit Sonderzügen in Brückenau.

Die beiden Stellwerke in Brückenau wurden 1940 in Betrieb genommen und lösten das Schrankenwärterhäuschen am Übergang Gasthaus „Grüner Baum“ ab.

2. Weltkrieg - Hauptnutzer Wehrmacht
Mit dem Fortschreiten des 2. Weltkrieges wurde der Endbahnhof Wildflecken zunehmend für militärische Zwecke erweitert. Bis zum Jahre 1942 war der Ausbau der Anlagen zur MUNA (Munitionsfabrik im heutigen Oberwildflecken) sowie der Verladeanlagen der Wehrmacht weitgehend abgeschlossen. Im westlichen Bahnhofsbereich entstand eine Lokstation mit Drehscheibe, Kohlenbansen und Ausschlackgrube. Ein Lokschuppen war geplant, kam jedoch nicht mehr zur Ausführung. Neben den Munitionstransporten fuhren Tag und Nacht Züge des Heeres von und nach Wildflecken, da auf dem Übungsplatz neue Einheiten - besonders für den Osteinsatz - aufgestellt wurden.


15.04.1942 Inbetriebnahme der mechanischen Signalanlagen im Bahnhof Brückenau Stadt
01.11.1942 Schließung der Verkaufsstelle und Auflassung des Haltepunktes Brückenau Ost

Im Laufe des Jahres 1944 wurde der Betriebsdienst zunehmend durch direkte Kriegseinwirkungen behindert. Obwohl nun oftmals Flugabwehrgeschütze in die Züge eingereiht wurden, nahm die Häufigkeit von Tieffliegerangriffen mit dem Näherrücken der Frontlinie stetig zu. Daneben kam es in steigendem Maße zu Materialausfällen aufgrund mangelnder Wartungs- und Reparaturmöglichkeiten an den Fahrzeugen. Durch die vorgenommenen Aufrüstungsmaßnahmen hatte die Nebenstrecke zu diesem Zeitpunkt ihren betriebstechnischen Höhepunkt erreicht!


29.05.1944 Tieffliegerangriff auf den Lokschuppen in Brückenau sowie auf fahrende Züge auf der Strecke
09.10.1944 Fliegerangriff auf einen Güterzug in Riedenberg.
17.2.1945 Ein Pulverzug wird im Bahnhof Rupboden durch Tiefflieger beschossen, wobei die Lokomotive stark beschädigt wird
20.02.1945 Tieffliegerangriff bei Unterriedenberg auf einen Transportzug. Dabei werden zwei Mann schwer verletzt und die Lok stark beschädigt. Bei anschließenden Angriffen auf den Bahnhof Brückenau Stadt werden die Maschinenhalle und ein Stellwerk leicht beschädigt
30.03.1945 Durch Tieffliegerbeschuss wird in der MUNA eine Lok beschädigt. Am Nachmittag wird ein Zug bei Rupboden ebenfalls beschossen, wobei der Lokführer verletzt wird
01.04.1945 Amerikanischer Fliegerangriff auf den Bahnhof in Brückenau "Inselverkehr" durch gesprengte Brücken
03.04.1945 Sprengung der Eisenbahnbrücke bei Jossa durch deutsche Truppen
27.07.1945 Explosion von zwei Munitionszügen der Wehrmacht im Bahnhof Oberriedenberg
01.08.1945 Die Zuständigkeit für die Strecke Jossa - Wildflecken wechselt von der Reichsbahndirektion (RBD) Frankfurt/Main zur RBD Kassel
01.11.1945 Der Bahnpostverkehr wird wieder aufgenommen. Aufgrund der gesprengten Jossa-Brücke und der ebenfalls zerstörten Mittelbachbrücke bei Riedenberg war zunächst nur ein Inselverkehr zwischen Altengronau und Oberriedenberg möglich.
01.01.1946 Die Streckenzuständigkeit wechselt von der RBD Kassel zur RBD Nürnberg
01.10.1949 Der Bahnpostverkehr geht ab jetzt bis Oberwildflecken
27.10.1951 Die neuerbaute Jossa-Brücke wird dem Verkehr übergeben
27.07.1952 Der Eisenbahnersportverein (ESV) Brückenau eröffnet auf dem Bahngelände sein Sportheim

Neuorganisation 1955
Durch eine Neuorganisation wurden ab 1. August 1955 die Bahnhöfe Brückenau Stadt und Wildflecken zu Haupt- und die Bahnhöfe Altengronau Süd und Rupboden zu Nebendienststellen. Alle anderen Haltestellen verloren ihre Selbständigkeit.


17.05.1957 Inbetriebnahme eines zweiten Bahnsteiges beim Haltepunkt Eckarts
01.03.1962 Die Stückgutabfertigung auf den Bahnhöfen Römershag und Oberriedenberg wird eingestellt.

Der schrittweise Niedergang beginnt

01.01.1963 Schließung der Agentur Oberbach
01.07.1963 Schließung der Agentur Römershag
31.12.1963 Einstellung des Werkverkehrs nach Oberwildflecken
16.01.1965 Abbruch des Gebäudes an der ehemaligen Haltestelle Brückenau Ost.Mit der Schließung der Bahnbetriebswerk-Außenstelle Brückenau Stadt ging zum 1. Oktober 1965 die 74-jährige Tradition als Stationierungsort eigener Lokomotiven zu Ende. Einsatzstellen waren nunmehr nur noch Gemünden und Schweinfurt.
22.12.1965 Verkauf des Bahnhofsgeländes in Oberbach an die Gemeinde
22.05.1966 Mit dem Sommerfahrplan 1966 wird der Sonntagsverkehr mit der Bahn ein- und auf Busbetrieb umgestellt
25.05.1968 Der letzte Bahnpostwagen verlässt geschmückt die Strecke
01.03.1969 Die Agentur Zeitlofs wird geschlossen
01.06.1970 Auflösung aller Stückgutbahnhöfe auf der Strecke mit Ausnahme von Brückenau Stadt
28.05.1972 Änderung der Streckennummer von "192 f in "508
18.06.1973 Ausbau der Weichen 1 und 2 am Haltepunkt Brückenau Bad
01.09.1973 Auflösung der Nebendienststelle Altengronau Süd. Die Hauptdienststelle Wildflecken wird gleichzeitig Nebendienststelle des Bahnhofes Brückenau Stadt. Bahnhof Oberriedenberg und Haltepunkt Oberbach werden an den Bahnhof Brückenau Stadt angegliedert
28.09.1974 Dampfsonderzug von Wiesen nach Wildflecken mit Lok 24 009
01.10.1974 Der Bahnhof Oberriedenberg ist nicht mehr besetzt. Die Nebendienststelle Wildflecken wird aufgehoben und dem Bahnhof Brückenau Stadt angegliedert
01.04.1976 Aufhebung des Güterabfertigungsschalters im Bahnhof Brückenau Stadt
01.03.1977 Aufhebung des Güterladedienstes im Bahnhof Brückenau Stadt
09.05.1977 Bei Baumaßnahmen werden die letzten Weichen sowie die Signalanlagen des Bahnhofes in Oberriedenberg abgebaut
25.05.1977 Umwandlung des Bahnhofes Oberriedenberg in einen Haltepunkt
01.07.1977 Umwandlung der Hauptdienststelle Brückenau Stadt in eine Nebendienststelle des Bahnhofes Gemünden/Main
12.07.1977 Ein Gleismesstriebwagen befährt den Streckenabschnitt Wildflecken - Anschluss Arnsberg
31.12.1979 Umwandlung der Nebendienststelle Brückenau Stadt in eine Außenstelle des Bahnhofes Gemünden
23.05.1982 Zum Fahrplanwechsel (Sommer 1982) wird der Samstags-Zug durch Busse ersetzt. Nach Wildflecken fährt nur noch ein Zugpaar



Ende des Personenverkehrs

26.12.1986 Der Verwaltungsrat der Bundesbahn beantragt beim Bundesverkehrsministerium die endgültige Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke Jossa - Wildflecken
26.05.1988 Wegen Ausfall des Schienenbusses in Jossa wird der planmäßige Personenzug ausnahmsweise mit der Diesellok 211 021-1 und einem Umbauwagen gefahren
27.05.1988 Abschiedsfahrt des letzten Schienenbusses mit planmäßigem Personenverkehr. Gleichzeitig werden die Bahnhöfe in Bad Brückenau Staatsbad, Rupboden und Altengronau geschlossen
25.09.1989 Das Abstellgleis im Bahnhof Bad Brückenau Staatsbad wird stillgelegt
12.02.1990 Rückbau der Schrankenanlage und Abzug des Schrankenwärters am Bahnübergang in Zeitlofs sowie Abbau des Wartehäuschens
25.5.1990 Letzter Gepäck- und Expressguttransport.
17.03.1994 Letztmals findet Güterverkehr zum Anschluss "Arnsberg" für die US-Armee statt
13.01.1996 Abbau sämtlicher noch auf der Strecke Jossa - Wildflecken vorhandenen Signalanlagen und Umstellung auf "vereinfachten Zugbetrieb"
16.01.1996 Der Schalter im Bahnhof Wildflecken wird als letzter auf der Nebenstrecke geschlossen
06.05.1996 Abbau der Aussichtsbrücke am Stellwerk "Bf" in Bad Brückenau
27.08.1998 Der Gleisanschluß "Arnsberg" der Bundeswehr (Bekleidungsamt Süd) wird ab sofort freigegeben

Quo vadis Sinntalbahn ?

24.09.1998 Abbau der Anrufschranke in Bad Brückenau Staatsbad und Ersatz durch eine Handschranke
19.01.2000 Zwei Truppenzüge (2x 212) der Bundeswehr aus Fallingbostel nach Wildflecken. Transportiert werden Haubitzen und Brückenlegeteile.
20.02.2000 Truppenzug der Bundeswehr nach Wildflecken mit Loks 212 087-1 und 212 290-1 (aus Hof). Zwei Personenwagen und etwa 17 Transportwagen mit Luchs und Fuchs-Radpanzern.
24.03.2000 Militärtransport für US-Armee nach Wildflecken mit Loks 212 264-6, 212 068-1 und 212 291-9 sowie 1 Liegewagen, 15 Rungenwachen (2 Achsen), 6 Rungenwagen (4 Achsen) und zwei Schwerlastwagen.
31.03.2000 Eröffnung des neuen Obst- und Gemüsemarktes "Harald Sattler" im Bahnhof Bad Brückenau
19.05.2000 Truppenzug nach Wildflecken mit 212 103, 211 063 und 212 068. An diesem Tag ist der Güterzug an den Truppenzug angehängt und alle drei Loks fahren bis zu Paul & Co.
06.11.2000 Abzug des letzten ständig Beschäftigten von DB Cargo aus dem Wildfleckener BahnhofEs finden Verhandlungen über den zukünftigen Bahnbetrieb statt, nachdem von Seiten der DB (Netz) die Abgabe bzw. Stilllegung der Strecke angestrebt wird.
02.01.2001 Aufhebung des Gütertarifpunktes Bad Brückenau
13.03.2001 Fahrt des Gleismesszuges auf der Strecke
01.04.2001 Untervermietung der Bahnhofswohnung durch den Pächter, Harald Sattler
02.10.2001 Letzte Bedienung des Gleisanschlusses Arnsberg
13.10.2001 Ein Truppenzug (Zug 90553) bleibt bei Neufriedrichsthal liegen
09.11.2001 Letzter Truppenzug (MCV 90591) nach Wildflecken
15.11.2001 Letzter beladener Waggon verläßt Paul und Co auf dem unteren Gleis. Dieses wird am nächsten Tag bereits entfernt
30.11.2001 Letzte Fahrt zu Paul und Co mit Lok 290 028-0 und 1 Waggon DB Hbbillns 246 2 3 76-3
03.12.2001 Es werden vier beladene Holzwaggons in Altengronau abgeholt und zwei leere nach Wildflecken gebracht
04.12.2001 Lok 290 191-6 holt zwei beladene Holzwaggons aus Wildflecken ab
21.12.2001 Letzter Holztransport von Wildflecken mit zwei Waggons
28.12.2001 Lok 290 028 soll als letzte Fahrt in Wildflecken vier Güterwagen abholen und bleibt in Riedenberg aufgrund der Schneemassen im Gleis liegen
01.01.2002 Aufhebung der Gütertarifpunkte Wildflecken und Altengronau Süd
04.02.2002 Zug KC 65621 mit Lok 212 063 befährt als letzter Güterzug der DB die Strecke und holt vier Güterwagen in Wildflecken ab
31.05.2002 Skl auf der Sinntalbahn bis Brückenau Stadt
15.06.2002 Sonderfahrt zum Stadtfest nach Bad Brückenau der Hessischen Landesbahn mit modernem Triebwagen, Pendelfahrt nach Jossa
26.06.2002 Sperrung der Teilstrecke Bad Brückenau Wildflecken wegen Dammrutsch bei Römershag (12.15 Uhr)
09.07.2002 Skl auf der Sinntalbahn bis Bad Brückenau Stadt
20.07.2002 Sonderfahrt der OEF mit Triebwagen der Baureihe VT 98
20.08.2002 Skl auf der Sinntalbahn bis Bad Brückenau Stadt
15.09.2002 Sonderfahrt "Mit Rad und Bahn durchs Sinntal fahr`n" der Würzburger Lok 52 7409 bleibt zwischen Staatsbad und Stadt Bad Brückenau liegen (Zug 80287)
17.10.2002 Sperrung der Gesamtstrecke wegen starkem Bewuchs im Gleis (13.30 Uhr)
16.11.2002 Ablauf der Ausschreibung an Interessenten zur Übernahme der Sinntalbahn. Einziger Interessent ist letztlich die Deutsche Regionaleisenbahn
03.07.2003 Abbau der Lademaßeinrichtungen in Wildflecken und Bad Brückenau
31.03.2005 Stilllegung der Sinntalbahn Jossa Wildflecken durch das Eisenbahnbundesamt


Danach gibt es keine weiteren gravierenden Veränderungen von der Strecke zu berichten. Die Natur holt sich ihr Terrain zurück. An sämtlichen Bahn-/Straßenübergängen wurden die Leerräume neben den Schienen mit Teer befüllt. (Stand: September 2007).

Letzte Änderung am Sonntag, 8. Januar 2017 um 01:53:42 Uhr.